Kleine Pause - große Wirkung 

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Kennst Du das auch? Sobald Du Dich an Deinen Arbeitsplatz setzt, fällst Du in Deine altbekannte Schonhaltung. Dein Körper hat sich so daran gewöhnt, dass es gar nicht mehr auffällt. Wenn Du Dich bei den Kollegen umschaust wirst Du sehen, dass Du damit nicht alleine bist. Und so sitzen tagtäglich Millionen von Menschen an ihren Schreibtischen und wundern sich, wo ihre Rückenschmerzen herkommen.

 

Warum aktive Regeneration so wichtig für Deinen Körper ist und wie Du das umsetzen kannst, zeigen wir Dir!

 

Ein kleiner Rückblick

Wir sind evolutionsbedingt dazu ausgerichtet, täglich größere Strecken zu laufen. Der Steinzeitmensch etwa hat rund 40 km am Tag zurückgelegt. Trägheit konnte er sich nicht leisten, denn das bedeutete im Zweifelsfall einen leeren Magen.

 

Heute kursiert der Trend von 10.000 Schritten am Tag, was in etwa einer Strecke von 7 km entspricht. Und selbst das ist für die Meisten nicht realistisch. Wir entwickeln uns mehr und mehr zu einer Nation von Couch Potatoes.

 

Was kannst Du dagegen tun? 

Es lässt sich nun mal nicht verhindern, dass Du in Deinem Job wahrscheinlich hauptsächlich sitzt. Aber Du kannst Dich dazu anhalten, häufiger kleine Pausen einzubauen. Aktive Regeneration quasi. 

Jetzt wirst Du vielleicht denken “Dazu habe ich keine Zeit!”, doch es geht wirklich nur um kleine Unterbrechungen. Diese sollen Deine starre Position auflockern und Deine Wirbelsäule entlasten.

 

Aktuelle Untersuchungen haben erwiesen, dass mehrere kleine Pausen für den Körper zudem effektiver sind, als eine große Mittagspause. Nach dem kurzen Moment wirst Du effektiver und konzentrierter weiter arbeiten können!

 

Wie sollte diese aktive Regeneration aussehen? 

Einfach nur sitzen bleiben ist natürlich nicht besonders hilfreich. Stattdessen solltest Du Dich nach Möglichkeit etwas bewegen.

 

Hole Dir einen Kaffee aus der Küche, oder gehe auf einen kurzen Besuch zu den Kollegen ein Stockwerk höher, natürlich über die Treppe, nicht mit dem Aufzug!

Mache ein oder zwei kleine Übungen, um Dich aufzulockern. Leichte Dehnungen oder Mobilisationen tun Deiner steifen Wirbelsäule gut und fördern die Durchblutung.

Öffne das Fenster und lasse frische Luft herein! Ein paar Minuten stoßlüften, auch bei kälteren Temperaturen, sorgt für frischen Sauerstoff und regt die Gehirnzellen an. Kombiniere das Ganze mit ein paar tiefen Atemzügen und Du bist wieder frisch für die weitere Arbeit.

  

Wie oft solltest Du solche Pausen einlegen?

Allgemein wird bei Schreibtischarbeit empfohlen, mindestens einmal pro Stunde zu pausieren. Das hängt natürlich immer individuell von Deinen Arbeitsabläufen ab. Versuche aber diese Zielvorgabe umzusetzen und Du wirst merken, wie erfrischt Du nach jeder kleinen Unterbrechung bist. Auch für die Augen ist diese Regeneration übrigens sehr wichtig, denn diese sind bei der ganzen Computerarbeit besonders belastet.

 

Wenn Du es anfangs noch nicht schaffst, bewusste Pausen zu setzen, dann versuche es über andere Alternativen.

 

Solltest Du einen höhenverstellbaren Schreibtisch oder ein Stehpult zum Arbeiten haben, probiere diesen regelmäßig zu nutzen. Alleine dieser Positionswechsel ist äußerst hilfreich, um Deinen Körper in eine bessere Haltung zu bringen und Deine Wirbelsäule zu entlasten. Wenn Du nicht damit ausgestattet bist, kannst Du Dir angewöhnen, Dich beim telefonieren, sofern Du dabei nicht auf den Computer schauen musst, hinzustellen. Du unterbrichst das ständige Sitzen, entspannst die Augen und kannst Dich gleichzeitig etwas bewegen. Laufe kurz auf der Stelle oder lasse Deine Schultern kreisen.

 

Wie Du siehst, es gibt viele Möglichkeiten um sich aus dem starren Alltag zu befreien!

Wenn Du mehr Tipps für einen besseren Arbeitsablauf haben möchtest, lies auch unsere Artikel Gesundheit am Arbeitsplatz und Sport im Büro. 

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