Was der Stress mit uns macht

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Jeder Mensch hat Stress, in unterschiedlicher Ausprägung. Der eine fühlt sich dadurch stark belastet, für den anderen ist es normaler Bestandteil des Alltags geworden. Wie ist es bei Dir?

 

Warum haben wir überhaupt Stress?

Heutzutage ist der Begriff sehr negativ belastet, doch evolutionsbedingt ist er notwendig. Dazu erklären wir kurz wie Stress entsteht.

 

Stress wird durch äußere Faktoren, sogenannte Stressoren ausgelöst, was den Körper und den Geist zu außergewöhnlichen Leistungen befähigt. Das Nebennierenhormon Adrenalin wird ausgeschüttet, welches den Muskeltonus und die Aufmerksamkeit erhöht und gleichzeitig andere Funktionen, wie zum Beispiel die Verdauung, reduziert, da sie in diesem Moment nicht gebraucht werden. Auf die Belastung durch Stressoren folgt also automatisch eine Reaktion des Körpers. In der Steinzeit war dieser Effekt notwendig, um in einer gefährlichen Situation sofort kampf- oder fluchtbereit zu sein.

 

Es gibt aber auch positiven Stress! Dieser tritt beispielsweise auf, wenn der Mensch bereit ist sich auf die kommende Belastung einzulassen. Sportler kennen dieses Gefühl. Vor einem Wettkampf sind sie extrem angespannt, teilweise kaum ansprechbar, weil sie sich auf die bevorstehende Situation vollkommen fokussieren. Im Rahmen des Wettkampfes vollbringen sie teilweise Höchstleistungen, welche in einem normalen Training nicht möglich wären. Im Anschluss verspüren die Sportler ein enormes Glücksgefühl und eine langsam eintretende Erschöpfung.

 

Grundsätzlich ist dieser Prozess also durchaus positiv. Doch es belastet den Menschen extrem, physisch und psychisch, was in der Regel erst nach dem Ereignis spürbar ist. Wenn das Adrenalin wieder abnimmt, fühlt man sich sehr erschöpft und kraftlos. Das ist die Phase, in der man Ruhe braucht um wieder zu regenerieren und die Reserven wieder aufzufüllen.

 

Warum schadet uns der Stress?

Stress ist ein Prozess, der dafür gedacht ist, über einen begrenzten Zeitraum auf den menschlichen Körper zu wirken. Danach flacht er wieder ab und wir können uns regenerieren. Doch in der heutigen Zeit haben sich die Stressoren verändert und sind überall vertreten. Termine, beruflich oder privat, permanenter Leistungsdruck und hohe Erwartungen, die entweder wir selbst oder andere an uns stellen. Das alles wirkt jeden Tag auf uns ein und es gibt kaum noch Ruhephasen.

 

Das bleibt nicht ohne Folgen. Unser Körper reagiert auf all diese Einflüsse, da er sich irgendein Ventil sucht, um den angestauten Druck wieder ablassen zu können. Häufiges Symptom ist Zähneknirschen, was nicht nur den Zähnen schadet, sondern auch zu starken Verspannungen, Kopfschmerzen und Migräne führen kann. Außerdem Schlafstörungen, erhöhter Blutdruck oder psychische Probleme, zum Beispiel Depressionen oder Angstzustände.

 

Wie Du mit dem Stress umgehen solltest 

Es ist nicht möglich, den Stress komplett zu vermeiden. Das ist auch nicht notwendig, da wir die positiven Aspekte und die bessere Aufmerksamkeit gut nutzen können. Es ist aber enorm wichtig, Stress zumindest zu reduzieren. Dazu solltest Du Deinen täglichen Ablauf betrachten.

 

Welche Faktoren verursachen bei Dir überhaupt Stress, was davon ist notwendig und was vermeidbar?

 

Sei ehrlich zu Dir und versuche, Deinen Körper zu entlasten. Leidest Du auch unter einem der oben genannten Symptome? Dann wird es höchste Zeit zu reagieren.

 

Suche Dir außerdem eine Möglichkeit, um Stress bewusst abzubauen. Egal ob Sport, Entspannungstechniken oder eine Massage. Wähle das, was Dir besonders gut tut. 

Weitere Tipps gegen Stress! 

Innerhalb unserer Online Krankenkassen Kurse findest Du verschiedene Übungen, die Deine Nacken- und Schultermuskulatur lockern und Deine Stresssymptome vermindern. 

 

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