Wenn der Kater grüßt

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Ein Phänomen, welches jeder schon einmal erlebt hat: Muskelkater! Ob durch intensives Training oder einfach eine ungewohnte Belastung, die gemeinen Schmerzen in den Tagen danach kennst Du sicher auch.

 

Wir klären Dich heute genauer darüber auf, wie der Muskelkater überhaupt entsteht und ob er ein notwendiger Bestandteil für ein erfolgreiches Training ist.

 

Wie entsteht Muskelkater? 

Die Bezeichnung “Kater” hat nichts mit dem niedlichen Haustier zu tun, sondern hat seinen Ursprung in dem griechischen Wort “Katarrh”, was eine Entzündung (in der Regel der Schleimhäute) bezeichnet.

 

Durch eine Überlastung entstehen Mikrofrakturen, also winzige Einrisse im Muskelgewebe, was eine Entzündungsreaktion des Körpers in Gang setzt. Durch den Entzündungsvorgang entsteht eine Schwellung im Gewebe und es folgt, etwas versetzt nach ein bis zwei Tagen, der bekannte Schmerz im betroffenen Gebiet. Die auslösende Überlastung kann entweder durch ein besonders intensives, forderndes Training entstehen, oder aber Folge einer schlichtweg ungewohnten Anstrengung sein. Das erklärt auch, warum selbst aktive Sportler immer wieder mit Muskelkater zu kämpfen haben.

 

Wächst der Muskel auch ohne Kater?

Unsere Antwort: ja! Sicherlich zeigt diese Reaktion, dass der entsprechende Bereich ordentlich trainiert wurde, umgekehrt ist der Muskelkater aber kein Garant für ein besonders gutes Muskelwachstum. Dafür sind andere Faktoren sehr viel entscheidender, zum Beispiel die korrekte Übungsausführung und auch die richtige Ernährung.

 

Trotzdem ist es für viele Sportler ein wohltuendes Gefühl und fast eine Belohnung für die Anstrengung beim Training, gerade im Kraftsport. Es ist jedoch durchaus möglich, auch ohne dieses Phänomen erfolgreich zu trainieren und sich weiter zu entwickeln.

 

Achte in jedem Fall darauf, dass sich die Ausprägung des Muskelkaters in Grenzen hält. Es ist völlig in Ordnung, ein bis zwei Tage nach der Belastung bei alltäglichen Bewegungen leichte Schmerzen in der beanspruchten Muskulatur zu spüren.

 

Intensive Schmerzen, die zu Fehlhaltungen oder Immobilität führen, sollten hingegen nicht entstehen. Wenn das passiert bist Du definitiv zu weit gegangen. Reduziere in diesem Fall die Intensität Deines Trainings oder sprich mit Deinem Trainer.

 

Unterstütze Deinen Körper bei der Regeneration!

Wenn es Dich doch erwischt hat und der Kater Dich begrüßt, solltest Du Deinen Körper in der Heilungsphase unterstützen.

 

Allerdings ist Schonung wieder mal nicht die Lösung! Stattdessen ist eine leichte, angepasste Aktivität sinnvoll. Hier eignet sich zum Beispiel walken oder schwimmen, weil beides gleichmäßige und schonende Belastungen sind. So hältst Du Deinen Körper geschmeidig, verhinderst Schonhaltungen und förderst die Durchblutung.

 

Wärme ist ebenfalls förderlich für die Durchblutung und sorgt somit für eine bessere Nährstoffversorgung in dem betroffenen Gebiet. Deshalb favorisieren viele Sportler Saunagänge, am besten gleich nach dem Training, um dadurch die Regeneration zu unterstützen.

 

Sollte der Schmerz länger als eine Woche anhalten und in seiner Intensität nicht rückläufig sein, ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen, um einen Muskelfaserriss oder eine Zerrung auszuschließen.

 

Wie Du vorbeugen kannst

Für ein gesundes Training ist es wichtig, dass Du Dich nicht unnötig überlastest und auf die kommenden Übungen vorbereitest. Das tust Du bestenfalls mit einem angepassten Aufwärmtraining, welches das Herz-Kreislauf System ankurbelt und sowohl Muskeln als auch Gelenke mobilisiert.

 

In unseren Online Kursen leiten wir Dich sicher an und bieten Dir ein schlüssiges Trainingsprogramm. So beginnt jede Stunde mit einem Warm Up, welches sowohl dynamisches Aufwärmen als auch Mobilitätsübungen umfasst. Im Hauptteil zeigen wir Dir außerdem zu jeder Übung Möglichkeiten der Progression als auch der Regression, so dass Du immer die Möglichkeit hast, die Intensität an Dein persönliches Level anzupassen.

 

An dieser Stelle erhältst Du zwei exklusive Übungen, die Deine Muskulatur lockern und Muskelkater und -verspannungen entgegenwirken.

 

Du hast Fragen?

Für Fragen oder Anregungen hast Du jederzeit die Möglichkeit, unseren Support zu kontaktieren. Du erreichst uns unter support@innovate40.de

 

Dein Team von Innovate40.com

 

Bleib gesund!