Wie Du der Zuckerfalle entkommst!

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Wie kann etwas, das uns so gut schmeckt nur so schädlich sein? Leider verhält es sich da wie mit vielen Dingen im Leben; dass was wir besonders gerne machen ist leider nicht immer das Richtige.

 

Unser Körper ist von Anfang an empfänglich für süße Geschmäcker. Bereits die Muttermilch hat durch die Lactose einen leicht süßlichen Geschmack. In der Kindheit dienen Süßigkeiten und co. häufig als Belohnung oder Trostspender, was die positive Konditionierung nur verstärkt. Aber der Geschmack ist nicht das Einzige, was uns in die Zuckerfalle treibt.

 

 

Warum ist Zucker überhaupt schädlich?

Zucker ist ein einfaches Kohlenhydrat, welches uns schnell Energie liefert. Komplexe Kohlenhydrate, wie zum Beispiel Kartoffeln oder Haferflocken, müssen vom Körper erst aufgespalten werden, bevor er die Energie bekommt. Das bedeutet, er hat damit mehr Arbeit, aber deshalb sind wir nach solchen Mahlzeiten auch länger satt.

 

Einfache Kohlenhydrate, zu denen auch Zucker gehört, sind schnell verfügbar, halten aber nicht lange an.

Die Energie wird in den Muskelzellen eingelagert, doch wenn diese gefüllt sind, wird der Rest in Fett umgewandelt und landet auf den Hüften. Es stimmt also:

 

> Nicht Fett macht uns fett, sondern Zucker! <

 

 

 

So vermeidest Du erfolgreich die Zuckerfalle

Wir geben Dir sieben hilfreiche Tipps, mit denen Du Deinen Zuckerkonsum langfristig reduzieren kannst!

 

  • Führe Tagebuch

Zunächst solltest Du Dir bewusst machen, wie viel Zucker Du täglich zu Dir nimmst. Dazu ist es ratsam wenigstens eine Woche lang ein ehrliches Ernährungstagebuch zu führen, um sich das eigene Essverhalten zu veranschaulichen.

 

  • Werde aufmerksamer

Es ist nicht immer so klar erkennbar, wo überall Zucker drin steckt. Da hilft nur die Verpackungen durchzulesen. Du wirst überrascht sein, wo sich das süße Gift überall versteckt. Übrigens: auch wenn das Wort Zucker selbst nicht zu finden ist, steckt eventuell doch welcher drin! Worte die auf -ose oder -sirup enden sollten Dich aufmerksam machen.

 

  • Vermeide Fertigprodukte

Gerade verarbeitete Lebensmittel sind eine wahre Zuckerfalle! Davon sind aber nicht nur Süßspeisen, sondern auch herzhafte Lebensmittel, wie zum Beispiel Wurst oder Soßen betroffen. Meide deshalb möglichst verarbeitete Lebensmittel.

 

  • Koche frisch

Wer sich mehr mit seiner Ernährung beschäftigt wird schnell merken, dass der einzig erfolgreiche Weg zu einer langfristig gesunden Ernährung darin besteht, sich selbst in die Küche zu stellen. Du wirst merken wie vielfältig kochen sein kann und wieviel Spass es macht sich an neuen, frischen Rezepten zu versuchen!

 

  • Vermeide Heißhungerattacken

Plane Deine Mahlzeiten besser, in dem Du Dir für jeden Tag oder sogar für die ganze Woche überlegst, was Du wann essen möchtest. Wenn Du Dir erst in dem Moment wenn Dein Magen knurrt überlegst, was Du essen willst, ist die Gefahr, zu ungesunden Lebensmitteln oder dem schnellen Riegel zu greifen, deutlich höher!

 

  • Der kleine, feine Unterschied

Lerne Deinen Körper besser zu interpretieren. Nicht jeder Hunger ist auch wirklich Hunger! Wenn Dein Körper Dir das Signal gibt, dass er etwas zu essen möchte, gilt es zu unterscheiden, ob es sich wirklich um Hunger handelt oder doch eher um Appetit auf etwas. Hunger darf gestillt werden, Appetit kann man sich auch verkneifen.

 

  • Alleine kämpft man am schwersten

Versuche Deine Familie oder Freunde auch zu weniger Zuckerkonsum zu animieren! Kläre auch sie über die typischen Zuckerfallen auf. Die Unterstützung aus dem nächsten Umfeld ist wichtig, um die alten Gewohnheiten zu ändern und dauerhaft zu halten. Entdeckt gemeinsam, viel gut es sich anfühlt gesünder zu essen, zu leben!

 

 

Tappe nicht mehr in die Zuckerfalle

Wenn Du versuchst, Dir unsere Tipps zu Herzen zu nehmen, wirst Du schon bald merken, dass es Dir immer leichter fällt, versteckten Zucker zu entlarven. Du wirst automatisch immer sensibler für kritische Produkte und kannst dadurch ungewollten zuckerkonsum deutlich reduzieren. Ein großer Erfolg zum Wohle Deines Körpers!

 

 

Weitere Informationen zum zuckersüßen Gift findest Du auch in unserem Artikel Zucker - unser tägliches Gift.

 

 

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